Veranstaltungsreihe "ländliches Bauen" der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen

Der Hintergrund

Bauen im Landkreis Mittelsachsen steht hoch im Kurs. Fast täglich bearbeitet die Nestbau-Zentrale Anfragen von Bauwilligen, Bauherren und solchen, die es noch werden wollen. Seit 2016 schauen zahlreiche Besucher „hinter die Kulissen“ typisch ländlicher Immobilien und holen sich Tipps und Tricks von erfahrenen Bauherren und regionalen Handwerksunternehmen. Um die Vielseitigkeit beim traditionellen Bauen und Sanieren sowie die Nachhaltigkeit auch moderner Umnutzung zu zeigen, rücken in jedem Jahr andere Veranstaltungsorte in den Fokus. Die Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“ lebt vom Austausch zwischen Bauherren, Unternehmen und Baufachleuten.

Seit dem Start des Modellprojekts Nestbau-Zentrale Mittelsachsen stand und steht ein Thema fest im Mittelpunkt der Initiative: Familien beim Sesshaft werden in allen möglichen Formen unterstützen.

Neben den „klassischen“ Rückkehrern, die nun wieder in ihrer Heimat Mittelsachsen Fuß fassen wollen, unterstützt das M&M-Team deshalb auch diejenigen Menschen, die sich ihr Nest im sprichwörtlichen Sinne bauen – egal ob Zuzügler, Rückkehrer oder Bleibewillige.

Eines der jährlichen Highlights rund um das Thema der regionalen Baukultur ist für die Nestbau-Zentrale und M&M die Veranstaltungsreihe, die unter dem Motto „ländliches Bauen“ steht.

Mehr Infos gibt es hier.

Die Idee zum Projekt

Wer ein eigenes Nest im Landkreis Mittelsachsen bauen möchte oder Hilfe bei der Sanierung des kuscheligen Nests benötigt, soll nicht alleine da stehen. Die Veranstaltungsreihe „ländliches Bauen“ bietet Bauinteressierten und Bauherren vielfältige Informationen rund um das regionaltypische Bauen und Sanieren.

Jeweils drei Veranstaltungen zeigen an verschiedenen Beispielobjekten, wie man ein altes Fachwerkhaus, einen Bauernhof oder auch ein Herrenhaus – eben typisch ländliche Immobilien – erfolgreich, natürlich und nachhaltig aus- oder auch umbauen kann.

Im Herbst 2018 findet die Reihe bereits zum dritten Mal statt. Damit sich Familien aus dem Landkreis mit verschiedenen Experten aus der Handwerks- und Baubranche vernetzen und austauschen können, braucht es reichlich Vorbereitung.

Inhalte

Das „ländliche Bauen“ findet seit 2016 in Form von Hausmessen in den Herbstmonaten statt. Durchführungsorte sind Vorzeigeobjekte im Landkreis Mittelsachsen, die selbst als historisches Zeugnis ländlichen Baustils bezeichnet werden können (Fachwerkhäuser, Drei- und Vierseithöfe, Dorfkirchen, Herrenhäuser, uvm.). Ziel der Veranstaltungsreihe ist eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Bauwillige.

  • Plattform für Unternehmen/ Bauunternehmen zur Präsentation und Netzwerkarbeit
  • Kontakte zwischen Bauherren, Interessierten und Unternehmen anregen
  • Kontakte zu Ansprechpartnern aus dem Förderbereich, Sachverständigen und ggf. Denkmalschutz herstellen
  • Infos zu regionalen Unternehmern/ Handwerkern, die auf „Landbau“ spezialisiert sind

Hier steckt unser Tatendrang

Unser Team ist mit viel Engagement dabei, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Die Aufgaben zur Planung und Organisation der Veranstaltungsreihe sind dabei so vielfältig, wie die Baukultur in Mittelsachsen:

  • Recherche und Auswahl geeigneter Veranstaltungsorte und -räumlichkeiten sowie Terminfindung
  • Ansprache und Einladung von Bauunternehmen, -dienstleistern, Referenten und offiziellen Vertretern der Ämter und Behörden
  • Konzeption, Planung und Durchführung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (regionale Tages- und Wochenzeitung, Social Media, Internet)
  • Programmplanung, -anpassung und -abstimmung mit allen beteiligten Partnern
  • Aufbau, Moderation und Begleitung der Veranstaltungen am jeweiligen Tag
  • Nachbereitung, Auswertung sowie Ausbau und Fortsetzung des Veranstaltungskonzepts 

Das sagt M&M

"In einen historischen Vierseithof oder ein regionaltypisches Fachwerkhaus stecken Bauwillige Herzblut, Energie, Zeit und Finanzkraft. Damit ihnen der Atem bei der Sanierung ihrer Traumimmobilie nicht ausgeht, braucht es die richtigen Unterstützer. Das sind regionale Bauunternehmen, Traditionshandwerker, Bausachverständige und ein LEADER-Gebiet, das geeignete Fördermöglichkeiten bereithält. Der Nestbau-Zentrale gelingt es mit dem „ländlichen Bauen“ all jene am „Landbau“ Interessierten zusammen zu bringen."


Natasha Allner, Projektmanagement Nestbau-Zentrale