"Kleine Baumeister"

Ausgangssituation

Die „Kleinen Baumeister“ sind ein Projekttag der Nestbau-Zentrale für mittelsächsische Grundschulen.

Wertschätzung für die eigene Heimat und „Wurzeln“ entstehen schon im Kindesalter. Um diesen Vorgang des „Wurzeln schlagens“ zu fördern, wurden die „Kleinen Baumeister“ ins Leben gerufen.

Durch ein abwechslungsreiches Programm lernen die Kinder ihre Heimatregion kennen und erfahren, wie Dörfer und Häuser entstehen und kommen mit regionalen Handwerksbetrieben in Kontakt.

„Kleine Baumeister“ unterstützt Strategien zum Umgang mit dem demografischen Wandel. Das Projekt soll dazu beitragen, die Bleibebereitschaft junger Familien im Landkreis zu erhöhen.

Inhalte

Unter fachlicher Anleitung eines Architekten wird Wissen zur typisch mittelsächsischen Bauweise kindgerecht vermittelt.

 

  • Die Dorfentstehung wird durch ein Modell lebhaft erklärt.
  • Der Hausbau wird anhand eines Leporellos nachvollzogen
  • Der Aufbau eines Dreiseithofs wird an einem Modell erklärt. Das Modell kann in der Schule verbleiben.
  • Der Architekt erklärt verschiedene Dachformen, Tür- und Fensterbesonderheiten
  • Die Kinder stellen ihre Baumeisterboxen vor. Der Architekt erklärt, wofür die von Zuhause mitgebrachten Materialien beim Hausbau verwendet werden.
  • Die Kinder stellen selbst Lehmziegel her.
  • Es wird ein regionaler Handwerksbetrieb besucht und ein Produkt hergestellt.
  • Jeder Teilnehmer erhält ein kindgerechtes Werkzeug als Geschenk sowie ein Baumeister-Diplom für die erfolgreiche Teilnahme.
 

Das sagt M&M

Heimatgefühl entsteht im Kindesalter. Nur, wer sich mit einer Region identifizieren kann, wird auch im Erwachsenenalter gerne dort wohnen bleiben oder später wieder zurückkehren wollen.

Das sind die Ziele der „Kleinen Baumeister“:

  • Die Identifizierung der Grundschüler mit dem Landkreis Mittelsachsen stärken
  • Die Bleibebereitschaft junger Familien erhöhen und somit dem demografischen Wandel entgegenwirken
  • Regionale Handwerksbetriebe in Kontakt mit potentiellem Nachwuchs bringen


– Anika Büttner, Projektmitarbeiterin